3 Tipps zum Wechselkurs EUR
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Zur Bildung eines Wechselkurses werden immer zwei Währungen benötigt. Beispielsweise wird der Euro Dollarkurs folgendermaßen abgekürzt: EUR/USD. Die europäische Gemeinschaftswährung Euro steht an erster Stelle, der amerikanische US-Dollar an zweiter Stelle. Steigt der Wechselkurs EUR/USD von 1,30 auf 1,35, wertet der Euro gegenüber dem US-Dollar auf. Oder: Der US-Dollar wird gegenüber dem Euro abgewertet. Wenn der Wechselkurs EUR/USD von 1,30 auf 1,25 fällt, wird der Euro gegenüber dem US-Dollar abgewertet. Oder: Der US-Dollar hat gegenüber dem Euro aufgewertet. Man kann leicht folgende Regel aufstellen. Wenn der Euro an erster Stelle steht bedeutet ein Anstieg eine Euro Aufwertung und ein Sinken eine Euro Abwertung. Bei einem Anstieg auf 1,35 bekommt man 1,35 US-Dollar für 1 Euro. Bei einem Sinken 1,25 erhält man lediglich 1,25 US-Dollar für 1 Euro.
2. Unterschied Geldkurs und Briefkurs
Es werden an Wechselstuben, bei Forex Brokern oder im Devisenhandel grundsätzlich zwei Kurse gestellt. Ein so genannter Geldkurs und ein Briefkurs. Beispielsweise werden an einer Wechselstube die zwei Kurse EUR/USD 1,30 und 1,31 gestellt. Die 1,30 ist der Geldkurs und sagt mir, zu welchem Kurs die Wechselstube bereit ist von mir Euros zu kaufen. D.h. bei einem Kurs von 1,30, zahlt mir die Wechselstube 1,30 US-Dollar aus für 1 Euro. Die 1,31 ist der Briefkurs und sagt mir, zu welchem Kurs die Wechselstube bereit
ist an mich Euros zu verkaufen. D.h. um 1 Euro zu bekommen muss ich 1,31 US-Dollar hinlegen. Die Differenz zwischen Geldkurs und Briefkurs (Spread) ist der Verdienst der Wechselstube.
3. Achtung vor Gebühren
Wie wir gesehen haben, finanziert sich eine Wechselstube über die Differenz zwischen Geldkurs und Briefkurs, den so genannten Spread. Es gibt auch Wechselstuben (insbesondere an Flughäfen), welche neben dem Spread eine zusätzliche Gebühr verlangen. Dies wird oft als Adminstrationsgebühr bezeichnet und ist auf den ersten Blick oft nicht ersichtlich, da man zu sehr mit dem Wechselkurs an sich beschäftigt ist. Man sollte immer vorher fragen, ob es eine solche Gebühr gibt und sich aufschreiben lassen wie viel man tatsächlich in der anderen Währung bekommt. Wenn es zu teuer erscheint, lohnt sich oft der Gang zum Geldautomaten mit der EC-Karte, auch wenn man hier bis zu 5 Euro Gebühren an die Bank zahlen muss.